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Das erste SmartHouse entstand 2007 und wurde in einer Garage entworfen. Heute stehen von Hamburg bis Cádiz in Spanien rund 150 Häuser. Sie könnten morgen woanders stehen. Denn die Wohnmodule können umziehen.
"Ich bin Kaufmann mit gesundem Menschenverstand", sagt der 30-jährige Andreas Ernst, Geschäftsführer der SmartHouse GmbH. "Heute haben viele Hauskäufer keine Lust auf Baustress. Sie wünschen sich mehr Flexibilität und haben hohe Qualitätsansprüche", sagt Ernst. In den Werkshallen in Löhne werden die modularen Häuser innerhalb von sechs bis acht Wochen bezugsfertig gebaut. Der Transport erfolgt per Tieflader. Anschließend wird das Haus mit einem Kran auf das Grundstück gesetzt.
Dass das Eigenheim einfach mitgenommen werden kann, ist eher ein Trumpf in der Hinterhand. Die meisten "mobile homes" bleiben stehen. "Über das Thema Mobilität werden viele auf uns aufmerksam. Doch Zeitersparnis und Flexibilität sind am Ende die Argumente für den Kauf", sagt Ernst. SmartHouses gibt es von "Mikro" (22 qm) bis "XXXL" (bis 58 qm). Die Module können frei miteinander kombiniert werden – auch im Nachhinein, wenn beispielsweise die Familie größer wird.
Modulhäuser kommen auch da zum Einsatz, wo Platz und Verweildauer begrenzt sind, wie zum Beispiel in der Studentenstadt Freimann in München. In sieben "micro-compact homes" wohnen Studierende auf 2,60 Meter mal 2,60 Meter. Bei der Einrichtung der Wohnwürfel wurden Erfahrungen zum Platzsparen aus der Flugzeug-, Automobil- und Schifffahrts-Industrie berücksichtigt.
In "VR-Future", Heft 4/2011, erhalten Sie mehr Informationen zu diesem Thema. Fragen Sie in Ihrer Vereinigte Volksbank eG Limburg nach unserem Magazin "VR-Future".
Foto: SmartHouse